Schluss mit Grauzonen für Drittanbieter

Zugriff auf Ihre Konten durch Dritte mit der neuen Access to Account („X2A“)-Schnittstelle

Die PSD II macht Schluss mit Grauzonen im Zahlungsverkehr und beim Zugriff auf Ihr Konto:

Lt. Statistischem Bundesamt tätigen über 500 Millionen Deutsche Einkäufe im Internet – ein enormes Potential für sog. FinTechs (Unternehmen aus der Finanztechnologie). Diese entwickeln als Zahlungsdienstleister Bezahlverfahren, die direkt in den Bestellvorgang eingebunden werden.
Weiterhin bieten immer mehr FinTechs als Informationsdienstleister neue Apps und Internetservices an, die Ihnen einen komfortablen Überblick über Ihre Finanzen bieten sollen.

Bisher war der Zugriff auf Ihre Kontodaten für diese Zahlungs- und Informationsdienstleister in keinster Weise geregelt. Wenn Sie einem solchen Unternehmen Ihre Bankzugangsdaten gegeben haben, konnte das Unternehmen (zumindest theoretisch) alle Ihre Daten, die im Online-Banking zur Verfügung stehen, sehen und auswerten.

Mit der PSD II werden diese Zugriffe geregelt und für Sie transparenter gemacht.
Das bedeutet:

  • Wenn Sie einen Zahlungsdienst für einen Kauf im Internet nutzen möchten, kann dieser anschließend ausschließlich die von Ihnen autorisierten Zahlungen durchführen.
  • Sollten Sie sich für einen Kontoinformationsdienst entscheiden, kann dieser nur die von Ihnen autorisierten Konten maximal 4x am Tag und für längstens 90 abfragen.

Im Online-Banking wird Ihnen eine Übersicht zur Verfügung stehen in der Sie sehen können, welchen Dienstleistern Sie Zugriff auf Ihre Konten gewährt haben.